Rumänien im Herbst (Teil II)

Spiele: Carmen București – CSA Steaua București, Petrolul Ploiești – Astra Giurgiu II

Wir fassten nochmal ordentlich Regen ab, sammelten A. ein und liefen Richtung Innenstadt, dabei unterschätzten wir den Weg gewaltig und erreichten die Einkaufsstraße erst, als sämtliche Restaurants dicht gemacht hatten. Die Alternative hieß dann goldene Möwe. Sinnlos, wieso muss ich eigentlich immer wieder in den kulinarisch besten Ländern auf den größten Mist zurückgreifen? 43,5 Meter in die eine, 87 Meter in die andere Richtung, waren wir am Ende unserer Kräfte und der Stadterkundung. Mit dem Taxi ließen wir uns nachhause chauffieren. (mehr…)

Rumänien im Herbst

Spiel: Ripensia Timișoara – UTA Arad

Nachdem die sogenannten Jahresurlaube getrennt verbracht wurden, wollten wir im Herbst nochmal gemeinsam weg, wie es Pärchen halt so machen. Wir einigten uns schnell auf das Ziel Rumänien. Das Thema traute Zweisamkeit hatte sich kurze Zeit später erledigt und ein Freund „der Familie“ vervollständigte unsere Reisegruppe. Mit Rainer und Timișoara war die Anreise für wenige Taler geklärt. Zumindest bis die irische Fluggesellschaft eine Krankheitswelle biblischen Ausmaßes traf und in fürsorglicher Voraussicht mehrere hundert Flüge in zwei Durchgängen über mehrere Wochen ersatzlos strich. Böse Zungen behaupteten natürlich andere Dinge. Wie dem auch sei, wir standen ohne Flug da. Die Alternative hieß dann Bukarest und war mit 60€ zwar doppelt so teuer, aber immer noch im Rahmen. (mehr…)

Tennis Borussia Berlin – Grün-Weiß Brieselang

31.10., Oberliga-Nordost-Nord, Mommsenstadion

Reformations- und Spieltag bei den Tennisschlägern. Beim letzten Mal im „Mommse“ fassten wir die Schnapsidee, für diesen Tag einige unser Freunde zu mobilisieren und mit ihnen den Tag zu verbringen. Das Spiel stellte dabei das Highlight da, zumindest für uns. Für die anderen wohl eher das Essen beim Bosnier. Nachdem dort Cevapcici und andere Leckereien vertilgt wurden, liefen wir – leicht dezimiert – zum Stadion. Spiel, Bier und Wetter zeigten sich Ende Oktober nochmal von ihrer besseren Seite. Natürlich nehme ich hier nicht die letzte Balkantour als Maßstab! Immerhin spielte heute nur ein Oberligist mit überschaubaren Anhang, das Bier kostet so viel, wie eine Übernachtung in Sarajevo und von 28°C sind wir mindestens so weit entfernt, wie Berlin eben von Bosnien. Aber Langeweile kam zumindest bei den Jungs in der Runde nicht auf. Dazu trug tatsächlich die Mannschaft ihren Teil bei, gleich 5x ließen sie das lustige Tor-Video über die flackernde Anzeigetafel springen und schickten die Gäste mit einem eindeutigen 5-0 vor 683 Zuschauern wieder in die brandenburgische Einöde. Brieselang fand dementsprechend gar nicht statt, zumindest auf dem Rasen. Wie schon im letzten Jahr hatten diese nämlich einige Fans bei, die alles dafür taten, sich unbeliebt zu machen. Nach dem sich selbst die friedlichsten Rentner echauffierten, mussten gar zwei Ordner für die Bauern abgestellt werden. Da willste deine Herzensdame netten Fußball von nebenan zeigen und dann so etwas – Unschön!

Tennis Borussia Berlin – Malchower SV

20.10., Oberliga-Nordost-Nord, Mommsenstadion

Endlich passte es mal wieder mit TeBe und mir. Vom Sport zur S-Bahn geradelt, warteten in Berlin schon zwei weitere Kollegen vor dem Kneip´chen. Leider vor dem falschen, denn auf der gegenüberliegenden Seite hätte ein bosnisches Restaurant gewartet – nächstes Mal, zum Beispiel am Reformationstag. Am Stadion angelangt bildeten sich heute gar kleine Schlangen und mit 620 Zuschauern war die Resonanz bei dem ungemütlichen Herbstwetter überraschend gut. (mehr…)

Bohemians Praha – Baník Ostrava

Spiele: Bohemians Praha – Baník Ostrava, Loko Vltavín – SK Benešov, Nysa Zgorzelec – AKS Strzegom

Pah… die Partie Ruch Chorzów – Raków Częstochowa schrie geradezu nach unserer Aufmerksamkeit, jedoch schien der Alternativplan „Prag“ (gut 400 km weniger) im Tauziehen zwischen Sinn und Unsinn unseres 30 stündigen Zeitfensters das Rennen ungleich effektiver zu sein. „20 Uhr bist du wieder heeme“, waren die unmissverständlichen Worte der Frau meines Begleiters, welche es einzuhalten galt. Damit war Polen und ein durchaus nettes Tagesprogramm am Samstag vom Tisch. Mit „King Baník“ auf der anderen Seite kann der geneigte Fußballfreund eigentlich auch nichts falsch machen. Nach drei Tagen hin und her – ohne einen Schritt weiter zukommen, nahm mir das dritte oder vierte Bier am Mittwoch die Entscheidung ab. Gerade Fahrt aufgenommen, kam unser Plan schon wieder ins Stocken. Um eine Invasion der Gäste zu verhindern, gab es Karten weder am Spieltag noch über das tschechische Ticketportal. Der Grund lag im/am Gästeblock der Kängurus, dieser nimmt nämlich nicht einmal 300 Seelen auf. Dieses Problem löste sich jedoch über kurze Wege von selbst und nach kurzem Bangen erreichte uns über Umwege eine positive Nachricht aus der goldenen Stadt (ein Dank geht dafür an alle Beteiligten). Im gleichen Atemzug erweiterte eine Person aus der brandenburgischen Landeshauptstadt unsere Besatzung, zumindest für die Fahrt bis Prag. (mehr…)