Archiv der Kategorie '16/17 - Deutschland'

Hansa Rostock – MSV Pampow

25.05., Landespokal, Parkstadion

Puh… was habe ich mir dabei gedacht? Pokalfinale vom Club, abendlicher Saisonausklang und am nächsten Morgen einen Treffpunkt gegen 10 Uhr am heimischen Bahnhof! Gut, mit der Beteiligung von Hansa, lockte wenigstens ein interessantes Spiel an Himmeltag. So zumindest meine Vermutung! Deutlich gezeichnet von den Strapazen des Vortages, der Nacht und der morgendlichen Zugfahrt erreichte ich den heimischen Bahnhof und haute mich eine Stunde in die Sonne bevor es im vollen Auto Richtung Norden ging. Nach interessantem Austausch von allerlei Neuigkeiten und der aktuellen Lage der Kurven, verging die Zeit kurzweilig, wenn nun auch meine positiven Erwartungen deutlich schwanden. Die Zeit bis zum Spiel vertrieben wir uns am Zierker See, ehe zum Stadion aufgebrochen wurde. (mehr…)

Tennis Borussia Berlin – Grün-Weiß Brieselang

12.05., Oberliga-Nordost-Nord, Mommsenstadion

Geschwind saß ich nach einer Runde turnen wieder auf meinen Drahtesel und düste in Richtung S-Bahnhof. Hier warteten nicht nur ein, zwei Radler auf mich, sondern auch weitere Mitfahrer und es ging gemeinsam nach Berlin. An der dortigen S-Bahnstation vervollständigten wir uns und genossen die letzten Sonnenstrahlen, bevor die Wolkendecke sich langsam verschloss und es an der Zeit war, der freundlichen Oma im Kartenhäus´chen 8€ in die Hand zu drücken. (mehr…)

Babelsberg 03 – Energie Cottbus

28.04., Regionalliga-Nordost, Karl-Liebknecht-Stadion

10 Tage vor dem Spiel tauchten die ersten selbst gestalteten Ankündigungsplakate der Nordkurve in Babelsberg auf. Angelehnt an die offiziellen Plakate, hielten sie jedoch einige offensichtliche und dezente Überraschungen in diesem bereit. So näher das Spiel rückte, so größer wurde deren Streuradius in Potsdam. Nicht nur der Döner im Kiez schmückte damit seine Tür, sondern auch diverse Litfaßsäulen erstrahlten im neuen Gewand. Neben dem gemeinsamen Einstimmen beim „Derby Vortanz“ in einer Alternativen Lokalität, wurde auch das Training besucht, um den Spielern die Wichtigkeit des Derbys nahezulegen. Etwas heißer wurde es in der Nacht vor dem Spiel, als Cottbuser in Babelsberg eindrangen und einige Graffitis umgestalteten oder erweiterten (politische Auswüchse durften dabei natürlich nicht fehlen). Diese wurden jedoch noch während des morgendlichen Berufsverkehrs gesäubert, bzw. wiederhergestellt. (mehr…)

Babelsberg 03 – TSG Neustrelitz

17.03., Regionalliga-Nordost, Karl-Liebknecht-Stadion

Als echter Rosinenpicker führte natürlich kein Weg an diesem Spiel vor der Haustür vorbei. Babelsberg gegen Neustrelitz, dass versprach eine rasante Partie und große Emotionen auf den Rängen! In Wahrheit war es dann doch eine Freikarte und eine Geburtstagsrunde, die mich kurz vor Anpfiff am Babelsberger Park aufschlugen ließen. Na ja… machen wir es kurz: Spiel deutlich ansehnlicher, als noch gegen Bautzen. Tore fielen hingegen nicht. Das „Karli“ war mit knapp 1.600 Zuschauern gefüllt, darunter auch zehn Gäste. Die, im Gegensatz zum letzten Spiel in Potsdam, aber nicht weiter auffielen. Die Nordkurve war heute wieder etwas besser aufgestellt, bzw. beteiligten sich mehr Personen bei den Gesängen. Vieles wirkte allerdings ziemlich lust- und motivationslos, lautstarke Unterstützung gab es dementsprechend nicht. Optisch trat der Block mit einigen Fahnen zum Spielbeginn und einem Spruchband für ihre Freunde aus Düsseldorf (Dissidenti) in Erscheinung.

Babelsberg 03 – Budissa Bautzen

08.03., Regionalliga-Nordost, Karl-Liebknecht-Stadion

„Das ist Werbung für die Regionalliga-Nordost“, hörte ich meinen Kumpel in der 80. Minute ironisch sagen. Rechte hatte er, was die 22 Spieler da auf dem Rasen fabrizierten, war alles andere als ansehnlich. Zwar fielen bis zu diesem Zeitpunkt schon drei Tore, die sich 2-1 für Bautzen aufteilten, diese konnten aber nicht über das schreckliche Spiel hinwegtäuschten. Zum spielerischen Unvermögen kam hinzu, dass die Gäste ab der Halbzeit auf Zeit spielten und jede Berührung mit einem Babelsberger für ausgedehnte Showeinlagen ausnutzten. Hilfe, zum Glück musste ich meinem Eintrittsgeld – dank Freikarte – nicht hinterher weinen. Auch das Publikum (offiziell 1.603 Zuschauer, inoffiziell wohl eher 1.200) verlor bei Dauerregen und unglücklichem Schiri bald seine Gemütlichkeit und pöbelte gegen die „Scheiss Sachsen“ und die Unparteiischen. (mehr…)