1. FC Magdeburg – Hallescher FC

25.11., 3. Liga, Heinz-Krügel-Stadion

Sachsen-Anhalt-Derby und außerhalb der jeweiligen Szenen, weiß so gar niemand, was an dem Spieltag Phase ist und passieren wird. Klar, Halle würde nach einem Jahr Abstinenz wieder geschlossen zum Derby fahren. Auch, weil die Mannschaft drum gebeten hat. Aber wie würden die Rot-Weißen auftreten, wie reagieren die Magdeburger und wie verhält sich der Block U an diesem Tag. Fragen, die mir vor dem Spiel kaum jemand beantworten könne und so sagte ich neugierig und interessiert zu. Das Wetter passte sich dem Derby an. Grau, finster, nass – nicht für jedem geeignet. Auf der Hinfahrt gab es etwas Tratsch und die Spielabsage des morgigen Spiels des Clubs flatterte per Nachricht rein. In Magdeburg noch einen Döner verschlungen, vermeldete das Handy, eine Störung an der Strecke der Hallenser Zugfahrer. Das Derby hatte begonnen… (mehr…)

Tennis Borussia Berlin – Anker Wismar

17.11., Oberliga-Nordost-Nord, Mommsenstadion

Die überflüssige Weihnachtsfeier vom Arbeitgeber bei Zeiten verlassen, bitte ich schon wieder an einem Freitagabend bei TeBe am Einlass um ein Stehticket. Ja, in letzter Zeit häuften sich die Besuche im Mommsenstadion. Allerdings, so ehrlich muss ich sein, gibt es von heute auch nicht vielmehr zu berichten, als die anderen Spiele. Ich könnte jetzt erzählen, dass der Bierpass endlich voll ist, aber dem ist nicht so. Denn den angefangenen habe ich heeme liegen lassen. Also wandern die heutigen Stempel auf eine neue Karte. Aber zurück zum wesentlichem, dem Sport. Gegen Anker Wismar sieht es lange nach einem 0-0 aus, auch wenn die Berliner deutlich mehr vom Spiel haben, irgendwie will das runde Leder nichts ins eckige Gehäuse springen. Als sich alle, bei winterlichen Temperaturen, mit der Punkteteilung angefreundet haben und die letzte Minute der Nachspielzeit läuft, machen die Gäste tatsächlich das unverdiente Siegtor. Von den 513 Zuschauern wird es maximal 10 Leuten gefreut haben. Die Siegesserie ist nun also passé und der Klassenprimus aus Rathenow kann erst Mal aufatmen.

Rumänien im Herbst (Teil II)

Spiele: Carmen București – CSA Steaua București, Petrolul Ploiești – Astra Giurgiu II

Wir fassten nochmal ordentlich Regen ab, sammelten A. ein und liefen Richtung Innenstadt, dabei unterschätzten wir den Weg gewaltig und erreichten die Einkaufsstraße erst, als sämtliche Restaurants dicht gemacht hatten. Die Alternative hieß dann goldene Möwe. Sinnlos, wieso muss ich eigentlich immer wieder in den kulinarisch besten Ländern auf den größten Mist zurückgreifen? 43,5 Meter in die eine, 87 Meter in die andere Richtung, waren wir am Ende unserer Kräfte und der Stadterkundung. Mit dem Taxi ließen wir uns nachhause chauffieren. (mehr…)

Rumänien im Herbst

Spiel: Ripensia Timișoara – UTA Arad

Nachdem die sogenannten Jahresurlaube getrennt verbracht wurden, wollten wir im Herbst nochmal gemeinsam weg, wie es Pärchen halt so machen. Wir einigten uns schnell auf das Ziel Rumänien. Das Thema traute Zweisamkeit hatte sich kurze Zeit später erledigt und ein Freund „der Familie“ vervollständigte unsere Reisegruppe. Mit Rainer und Timișoara war die Anreise für wenige Taler geklärt. Zumindest bis die irische Fluggesellschaft eine Krankheitswelle biblischen Ausmaßes traf und in fürsorglicher Voraussicht mehrere hundert Flüge in zwei Durchgängen über mehrere Wochen ersatzlos strich. Böse Zungen behaupteten natürlich andere Dinge. Wie dem auch sei, wir standen ohne Flug da. Die Alternative hieß dann Bukarest und war mit 60€ zwar doppelt so teuer, aber immer noch im Rahmen. (mehr…)

Tennis Borussia Berlin – Grün-Weiß Brieselang

31.10., Oberliga-Nordost-Nord, Mommsenstadion

Reformations- und Spieltag bei den Tennisschlägern. Beim letzten Mal im „Mommse“ fassten wir die Schnapsidee, für diesen Tag einige unser Freunde zu mobilisieren und mit ihnen den Tag zu verbringen. Das Spiel stellte dabei das Highlight da, zumindest für uns. Für die anderen wohl eher das Essen beim Bosnier. Nachdem dort Cevapcici und andere Leckereien vertilgt wurden, liefen wir – leicht dezimiert – zum Stadion. Spiel, Bier und Wetter zeigten sich Ende Oktober nochmal von ihrer besseren Seite. Natürlich nehme ich hier nicht die letzte Balkantour als Maßstab! Immerhin spielte heute nur ein Oberligist mit überschaubaren Anhang, das Bier kostet so viel, wie eine Übernachtung in Sarajevo und von 28°C sind wir mindestens so weit entfernt, wie Berlin eben von Bosnien. Aber Langeweile kam zumindest bei den Jungs in der Runde nicht auf. Dazu trug tatsächlich die Mannschaft ihren Teil bei, gleich 5x ließen sie das lustige Tor-Video über die flackernde Anzeigetafel springen und schickten die Gäste mit einem eindeutigen 5-0 vor 683 Zuschauern wieder in die brandenburgische Einöde. Brieselang fand dementsprechend gar nicht statt, zumindest auf dem Rasen. Wie schon im letzten Jahr hatten diese nämlich einige Fans bei, die alles dafür taten, sich unbeliebt zu machen. Nach dem sich selbst die friedlichsten Rentner echauffierten, mussten gar zwei Ordner für die Bauern abgestellt werden. Da willste deine Herzensdame netten Fußball von nebenan zeigen und dann so etwas – Unschön!



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