Babelsberg 03 – TSG Neustrelitz

17.03., Regionalliga-Nordost, Karl-Liebknecht-Stadion

Als echter Rosinenpicker führte natürlich kein Weg an diesem Spiel vor der Haustür vorbei. Babelsberg gegen Neustrelitz, dass versprach eine rasante Partie und große Emotionen auf den Rängen! In Wahrheit war es dann doch eine Freikarte und eine Geburtstagsrunde, die mich kurz vor Anpfiff am Babelsberger Park aufschlugen ließen. Na ja… machen wir es kurz: Spiel deutlich ansehnlicher, als noch gegen Bautzen. Tore fielen hingegen nicht. Das „Karli“ war mit knapp 1.600 Zuschauern gefüllt, darunter auch zehn Gäste. Die, im Gegensatz zum letzten Spiel in Potsdam, aber nicht weiter auffielen. Die Nordkurve war heute wieder etwas besser aufgestellt, bzw. beteiligten sich mehr Personen bei den Gesängen. Vieles wirkte allerdings ziemlich lust- und motivationslos, lautstarke Unterstützung gab es dementsprechend nicht. Optisch trat der Block mit einigen Fahnen zum Spielbeginn und einem Spruchband für ihre Freunde aus Düsseldorf (Dissidenti) in Erscheinung.

Babelsberg 03 – Budissa Bautzen

08.03., Regionalliga-Nordost, Karl-Liebknecht-Stadion

„Das ist Werbung für die Regionalliga-Nordost“, hörte ich meinen Kumpel in der 80. Minute ironisch sagen. Rechte hatte er, was die 22 Spieler da auf dem Rasen fabrizierten, war alles andere als ansehnlich. Zwar fielen bis zu diesem Zeitpunkt schon drei Tore, die sich 2-1 für Bautzen aufteilten, diese konnten aber nicht über das schreckliche Spiel hinwegtäuschten. Zum spielerischen Unvermögen kam hinzu, dass die Gäste ab der Halbzeit auf Zeit spielten und jede Berührung mit einem Babelsberger für ausgedehnte Showeinlagen ausnutzten. Hilfe, zum Glück musste ich meinem Eintrittsgeld – dank Freikarte – nicht hinterher weinen. Auch das Publikum (offiziell 1.603 Zuschauer, inoffiziell wohl eher 1.200) verlor bei Dauerregen und unglücklichem Schiri bald seine Gemütlichkeit und pöbelte gegen die „Scheiss Sachsen“ und die Unparteiischen. (mehr…)

Derby in Sofia (Teil II)

Spiele: Lev­ski Sofia – CSKA Sofia, Sla­wi­ja Sofia – Neftochimik Burgas, Septemvri Sofia – Lokomotiw Sofia

Die bulgarische Hauptstadt erreichten wir fast zur abgemachten Uhrzeit und in einer der Platten, ganz in der Nähe des Nationalstadions, wartete wie verabredet die Großmutter der Vermieterin auf uns. Puh… die Wohnungsführung kostete Nerven, gut 20 Minuten führte uns die Dame durch die Wohnung und erklärte uns alles akribisch auf Bulgarisch. Natürlich schaute sie uns nach jedem Satz fragend an – Да! Sie lachte, wir lachten! Nach dem 124. „Да!“ lachte nur noch sie. Irgendwann war die Hürde genommen. Frisch gestriegelt gaben wir uns dem leckeren Abendmahl hin und testeten anschließend allerlei Bars, Kneipen, Keller und Spelunken. Ein gelungener Abend! (mehr…)

Derby in Sofia (Teil I)

Spiel: Cherno More – Beroe Stara Zagora

Auswärtsspiel beim Produkt, wieder ein Grund für mich die Segel zu streichen und das Weite zu suchen. Kein Kick mit Scheisse! Die Spielpläne im Balkan wurden seit Wochen auf und ab gelesen und mit zwei Kollegen gemeinsam gegrübelt. Am Ende und viel zu spät einigten wir uns auf Bulgarien, billige Flüge waren zu diesem Zeitpunkt leider nicht mehr im Angebot – ärgerlich. Der Ärger verflog bei der Planung der Tage, das Rahmenprogramm stellte alle zufrieden und die letzten Tage auf Arbeit wurden problemlos hinter uns gebracht. (mehr…)

Berliner-Spitzenfußball

Spiele: Lichtenberg 47 – Optik Rathenow, Hertha BSC – Eintracht Frankfurt

Neben dem abendlichen Spiel der Hertha sollte noch wenigstens ein weiteres herausspringen. Dabei fiel schnell das Spitzenduell in der Oberliga zwischen Lichtenberg und Rathenow in unser Visier. Allen voran natürlich, weil das Hans-Zoschke-Stadion von mir noch nie besucht wurde. Dieser Umstand sollte sich aber vorerst nicht ändern. Aufgrund des regnerischen Wetters wurde die Partie auf den Kunstrasenplatz zwei Straßen weiter verlegt. Dennoch blieben wir bei unserem Plan und trafen uns am Südkreuz. Ich trudelte aus Leipzig ein, mein Kollege aus Potsdam… Fahrzeit war dank IC-Verbindung aber identisch. Weiter ging es via S-Bahn nach Lichtenberg und wir schlugen bald den gleichen Weg ein, wie auf der LL-Demo am Anfang des Jahres. (mehr…)



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